Grifflose Küchen

Minimalismus für Ästheten

Auch wenn die Küche sich seit Jahren immer mehr zum Zentrum des Hauses mausert, wollen viele Eigenheimbesitzer weder auf Eleganz noch auf Ästhetik verzichten. Einer der großen Trends der Branche sind aus diesem Grund grifflose Küchen, welche den Minimalismus als vorherrschendes Stilelement hervorheben. Weil die Küche aber zugleich ein stark beanspruchter Raum ist, der hohe Funktionalität aufweisen muss, ist der Spagat zwischen toller Optik und praktischer Bedienbarkeit umso komplizierter.

 

Grifflose Küchen wissen mit klarlinigen Fronten zu beeindrucken, die weder von aufgesetzten Griffen noch von Unebenheiten gestört werden. Meist dreht es sich um Hochglanzfronten, die die neue Eleganz in der Küche extra unterstreichen. Doch wie öffnet man Schränke und Schubladen, wenn der Griff oder Knauf fehlt?

Diverse Systeme für grifflose Küchen

Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Systeme, mit denen sich die Küchenmöbel auch ohne Griffe öffnen lassen:

 

  • Unauffällige Griffleisten bestehen meist aus Aluminium und werden entweder am oberen oder am seitlichen Rand eines Schrankes oder einer Schublade angebracht. Man kann mit den Fingern in die Leiste greifen und das Küchenelement auf diese Weise einfach öffnen. Für das Schließen gibt es meist Dämpfungssysteme.
  • Statt zusätzlich angebrachter Leisten können in die Fronten auch direkt Mulden hineingefräst oder abgeschrägte Kanten eingebaut werden.
  • Tip-on- bzw. Push-to-open-Vorrichtungen funktionieren mechanisch. Dafür muss die Tür oder Schublade an einem bestimmten Punkt, meist in der unteren rechten Ecke, mit leichtem Druck angetippt werden, woraufhin sie aufspringt.
  • Die modernste Variante sind Elemente, die mit Hilfe eines kleinen elektrischen Motors geöffnet werden. Dafür wird ein Sensor aktiviert, der meist unterhalb der Schranktüren sitzt und auf Bewegung oder Berührung reagiert. Wie von Zauberhand öffnet sich dann das Element, das sich auf gleiche Weise wieder schließen lässt. Im unteren Bereich der Küche können die Sensoren mit dem Fuß aktiviert werden.
Grifflose Küchen - Minimalismus für Ästheten

Bewegungssensoren schützen vor Fingerabdrücken

Wer sich für eine grifflose Küche entscheidet, der sollte dies lieber früh im Planungsprozess tun. Denn je nach gewünschtem Öffnungssystem müssen mal mehr und mal weniger Aspekte beachtet werden. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Da die Fronten zum Öffnen und Schließen vielfach berührt werden müssen, können je nach Material der Fronten verstärkt Fingerabdrücke sichtbar sein. Zumal man während des Kochens oder Backens häufig verschmutzte Finger hat.

Daher bieten sich Sensoren an, die überhaupt keine Berührung bedürfen. So fällt die Verschmutzung der Küche durch Öffnen und Schließen der Schränke und Schubladen weg. Elektrische Varianten haben aber meist eine minimale Verzögerung und funktionieren natürlich nur dann, wenn auch Strom vorhanden ist. Der Stromverbrauch ist zu vernachlässigen. Dafür ist diese neue Technik in der Tat fehleranfälliger als einfache Mechanik.

Kein Stoßen an Griffen mehr

Je nach Empfindlichkeit der Technik können sich grifflose Fronten ungewollt öffnen, z. B. wenn man sich dagegen lehnt. Die Technik benötigt zudem Platz, so dass der Nutzraum evtl. kleiner ausfällt oder die Küche von vornherein größer geplant werden muss. Dafür sind grifflose Küchen nicht nur ein Hingucker, sondern auch das Anstoßen an hervorstehenden Griffen gehört der Vergangenheit an. Kleinkinder können die Schränke nicht ungewollt öffnen und das Reinigen der Fronten fällt aufgrund der fehlenden Zusatzelemente auch leichter.

Wer sich die Vor- und Nachteile von grifflosen Küchen bewusstmacht, der kann eine kluge Entscheidung treffen und sich ein echtes Designerstück ins Haus holen. Vor allem offene Küchen gewinnen durch den klarlinigen Minimalismus an Eleganz und gliedern sich nahtlos in den Wohnraum ein.

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